step into action: Jugendliche nehmen die Zukunft in die Hand

Ein Projekt, das die Welt ein wenig besser macht. Es animiert Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, für eine nachhaltige Entwicklung aktiv zu werden.

step into action: Jugendliche nehmen die Zukunft in die Hand
Standort
Bern, Genf, St. Gallen
Wirkungsregion
Schweiz
Fokus
Bildung
Projektbeginn
2018
Website
Partner
éducation21, kantonale Bildungs- und Erziehungsdepartemente

Die Jugendlichen werden zu Changemakers. Sie nehmen die Zukunft ihrer eigenen Generation selbst in die Hand.

step into action animiert Jugendliche, für eine gute, nachhaltige Gesellschaft aktiv zu werden. Und zwar in drei Schritten. Schritt 1, Schulbesuch: Junge Freiwillige besuchen Schulklassen und diskutieren mit den Schülerinnen und Schülern die Zukunftsfrage «Wie stellt ihr euch die Welt in 30 Jahren vor?». Schritt 2, halbtägiger Lernparcours: Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen in gemischten, schul- und klassenübergreifenden Teams einen interaktiven Lernparcours – und meistern Aufgaben, bezogen auf Umwelt, Wirtschaft, Gesundheit, Migration und Menschenrechte. Dabei treffen sie auch auf Organisationen, die sich mit lokalen Projekten bereits für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Gemeinsam arbeitet man dann daran, wie Zukunft gestaltet werden kann. Schritt 3, Schulprojekt: Jetzt wird es sehr konkret. Die Schüler werden in den Organisationen aktiv, die sich für eine nachhaltige Entwicklung engagieren. Oder sie starten ein eigenes Projekt, etwa zum Thema «So lebt und konsumiert man heute». Bei der Umsetzung ihrer Projektideen werden die Jungaktivisten von freiwilligen step into action-Projektteams unterstützt – organisatorisch und auch finanziell.

Genau solche Anlässe sind der Beginn einer besseren Welt.

Das ganze Projekt wirkt vierdimensional: a) auf die Jugendlichen, die neue Möglichkeiten sehen und finden, wie sie sich für eine enkeltaugliche Zukunft engagieren können, b) auf die Lehrpersonen, die neue Inputs dafür bekommen, wie sie nachhaltige Entwicklungen in ihr Unterrichtsprogramm integrieren können, c) auf die freiwilligen Helfer/-innen, die praktische Erfahrungen in Gruppenführung und Wissensvermittlung sammeln, d) auf regierungsunabhängige Organisationen (NGOs), die nicht nur sich und ihre Arbeit vermitteln können – sondern sich oft auch über die Aufnahme neuer, junger Mitstreiter freuen dürfen.