Unsere Projekte in Covid-19-Zeiten

Gemeinsam mit unseren Partnern engagieren wir uns in den folgenden Projekten, um einen Beitrag zur gesellschaftlichen Bewältigung der Covid-19-Krise zu leisten.

Die Covid-19-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Besonders belastend ist die Situation für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, deren Alltag oft völlig auf den Kopf gestellt wurde: Der mangelnde Kontakt zu Gleichaltrigen, der Verlust der Schule als Austauschort und das Bedürfnis nach individueller Entfaltung sind nur einige Ursachen für den erwarteten Anstieg von psychischen Belastungen bei Kindern und Jugendlichen.


Deshalb hat die Beisheim Stiftung mit ihrem langjährigen Partner, der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums der Universität München unter Leitung von Prof. Gerd Schulte-Körne, die Info-Webseite Corona und Du speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt. Corona und Du bietet Kindern und Jugendlichen sowie perspektivisch auch ihren Familien fundierten Rat und Hilfe an, um positiv und gestärkt durch die Covid-19-Zeit zu gehen. 

Auf Basis aktuellster wissenschaftlicher Erkenntnisse bietet die Webseite leicht auffindbare und verständliche Inhalte. Neben Rat und Hilfestellungen erhalten Kinder und Jugendliche auch ganz konkrete Tipps zur Prävention und finden Hinweise auf Hilfsangebote. Ein Interview mit Prof. Schulte-Körne zu Corona und Du können Sie unter folgendem Link finden. Weitere Facts & Figures über das Thema finden Sie hier.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten möchten wir Kinder und Jugendliche stärken, ihnen Wege aufzeigen, wie sie mit stressigen Situationen umgehen und für ihre psychische Gesundheit selbst Sorge tragen können.

Neben der Prävention kommt auch der Intervention in Krisensituationen eine große Bedeutung zu. Die Münchner AETAS Kinderstiftung ist in der Covid-19-Krise mit ihrer KinderKrisenIntervention zur traumaspezifischen Frühintervention besonders gefordert. Die Beisheim Stiftung fördert die Akut- und Regelberatung der AETAS Kinderstiftung, damit Kinder und Jugendliche die Chance haben, Traumata richtig zu verarbeiten. Auch Spätfolgen und psychische Erkrankungen werden so durch gezielte Interventionen vorgebeugt.

Eine besondere Belastung ist die Covid-19-Krise auch für all diejenigen, die direkt zur Bekämpfung der Pandemie beitragen. Die Beisheim Stiftung unterstützt deswegen Helft den Helfern!, eine Initiative der Landeshauptstadt München, die sich an das Personal in Krankenhäusern, im Rettungsdienst sowie in Alten- und Pflegeheimen richtet. Zur Prävention von Überarbeitung, aber auch als Zeichen der Wertschätzung für ihre Leistungen erhalten diese Helferinnen und Helfer Blumensträuße, Süßigkeiten oder kleine Aufmerksamkeiten für die Bereitschaftszimmer oder Wohnbereiche.

Auch der Kulturbereich hat durch Covid-19 mit massiven Einschränkungen zu kämpfen – so auch die Musikakademie der Sarré Musikprojekte, in der talentierte Kinder und Jugendliche aus München, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, in Gesang, Tanz und Schauspiel unterrichtet werden. Die Beisheim Stiftung hat die Sarré Musikprojekte daher bei der Einrichtung einer neuen Cyber-Akademie unterstützt. Diese ermöglicht rund 70 Kindern und Jugendlichen, per Online-Unterricht, ihre künstlerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und mit ihren Mit-Akademisten und Dozenten in Kontakt zu bleiben.

In der Covid-19-Krise zählen vor allem ältere Menschen zur Risikogruppe. Die notwendige Vermeidung sozialer Kontakte ist für viele von ihnen eine große Belastung. Die Projekte des Münchner Vereins Marli Bossert Stiftung geben deswegen wertvolle Impulse, um der Vereinsamung im Alter vorzubeugen. Zwar konnte die für Frühjahr 2020 geplante Eröffnung eines Generationen-Treffpunkts in der Münchner Maxvorstadt vorerst nicht umgesetzt werden. Mit Unterstützung der Beisheim Stiftung hat die Marli Bossert Stiftung dafür den eigenleben.Club eingerichtet, einen geschützten, virtuellen Begegnungsraum für Menschen jeden Alters. In diesem können sich die Teilnehmenden untereinander austauschen, neue Leute kennenlernen und interessante Inhalte miteinander teilen.

Besonders Menschen, die den Weg in das Internet oder die sozialen Medien bislang noch nicht gefunden haben, werden durch Helfer in den eigenleben.Club begleitet. Damit sollen sich gerade ältere Menschen in der digitalen Welt bewegen und auch in Zukunft jederzeit Unterstützung finden, wenn reale Begegnungen nicht möglich sind.