Kulturkooperation Düsseldorf: wie sieht das Museum der Zukunft aus?

Innovationsunterstützung für drei ganz unterschiedliche Museen: das Filmmuseum, das Goethe-Museum und das NRW-Forum.

Standort
Düsseldorf
Wirkungsregion
Düsseldorf 
Fokus
Kultur
Projektbeginn
September 2017
Website
Partner
Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Goethe-Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung, NRW-Forum Düsseldorf gGmbH

Die Digitalisierung verändert die Welt. Auch die Kulturwelt. Es stellen sich Fragen wie: Was müssen Museen heute bieten, damit sie in Zukunft noch eine Rolle spielen? Wie können sie die Veränderungen meistern, ohne ihr inhaltliches Profil zu verlieren?
Und wer unterstützt sie dabei?

Drei Museen, eine Herausforderung: die Zukunft

In Düsseldorf gibt es drei Museen, die inhaltlich und strukturell unterschiedlicher nicht sein könnten. Im Kern aber stehen sie (wie viele andere) vor derselben Herausforderung: Um zukunftsfähig zu sein, müssen sie sich modernisieren, neue Besuchergruppen ansprechen, ihre Inhalte attraktiv vermitteln. Und das bei sinkenden Kulturetats.

Wir möchten gemeinsam mit unseren Museumspartnern neue Formate testen, die zu Dialog und zu Kreativität einladen.

Dimensionen der Modernisierung

Das Filmmuseum Düsseldorf möchte seine Dauerausstellung modernisieren. In ihr kommen visuelle Effekte und digitale Produktionstechniken als Entwicklung der neueren Filmgeschichte noch nicht vor. Diese Verfahren werden nun erfahrbar gemacht und ins Museum integriert.

Das Goethe-Museum Düsseldorf muss andere Fragen für sich beantworten: Wie kann es die klassische Goethe-Zeit auf moderne Art einem Publikum zugänglich machen, das Informationen anders, sprich zunehmend digitalisiert, aufnimmt? Wie nutzt man die Verbindung von traditionellen Inhalten und innovativer Vermittlungsarbeit, um gerade auch die junge Generation anzusprechen?

Das NRW-Forum Düsseldorf, ein internationales Ausstellungshaus für Fotografie, Pop und zeitgenössische Kultur ebenso wie eine Plattform für soziale Experimente, arbeitet bereits intensiv mit digitalen Medien. In Zukunft möchte das Haus verstärkt neuartige Veranstaltungsformate erproben, aufsehenerregende Technologieprojekte anstoßen sowie neue Wege in der kulturellen Bildung und Besucherpartizipation gehen. Es will zum kreativen Hotspot der Region werden.

Kurz, bei der Kooperation geht es um die dringend nötige Modernisierung von Kulturinstitutionen in verschiedenen Ausprägungen: klassische Inhalte digital vermitteln (Goethe-Museum), eine Ausstellung technisch modernisieren (Filmmuseum) sowie das Selbstverständnis eines bereits modernen zeitgenössischen Museums weiterentwickeln (NRW-Forum).

Im Rahmen des Projekts unterstützt die Beisheim Stiftung die drei Düsseldorfer Museen – und setzt dabei Kooperationsimpulse. Sie hilft den Museen dabei, sich gegenseitig zu inspirieren sowie gemeinsam innovative und interdisziplinäre Konzepte zu entwickeln.
Ein Engagement für den Erhalt der kulturellen Vielfalt in Deutschland.